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Gänseblümchen zum Mittag – ausgefallen, aber lecker

28.10.09 (Haushaltstipps & -tricks, Kochen & Backen)

Blumen als Dekoration, ist uns allen bekannt. Neu wird einigen vielleicht sein, dass Blumen auch als Dekoration für Speisen und Dessert genutzt werden können, die sogar mit verzehrt werden können und einen eigenständigen Geschmack entwickeln, für den sich manch einer begeistern kann.

Klar ist, dass nicht alle Blumen auf den Teller können. Es gibt die Arten, die giftig oder ungenießbar sind. Hier einige bekannte Arten, die auf keinen Fall auf Ihrem Teller landen sollten:

  • Christrose
  • Christstern
  • Tollkirsche
  • Oleander
  • Blüten der Kartoffel
  • Akelei
  • Eisbegonie
  • Goldregen
  • Blauregen
  • Maiglöckchen
  • Engesltrompete
  • Herbstzeitlose
  • Hahnenfuß
  • Schierling
  • Usambaraveilchen
  • Fingerhut
  • Tomatenblüten

Die klassischen Blüten für Ihren Speiseplan sind:

  • Rosen
  • Ringelblumen
  • Tulpen
  • Tausendschönchen
  • Veilchen
  • Stiefmütterchen
  • Begonien
  • Gänseblümchen
  • Lavendel
  • Löwenzahn
  • Chrysanthemen
  • Borretsch
  • Apfelblüten
  • Zucchiniblüten
  • Kürbisblüten
  • Kapuzinerkresse
  • Nelken
  • Primeln
  • und andere mehr

Wichtig bei der Verwendung von Blüten für Dekoration und Verzehr ist zu überprüfen, ob die Blumen mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wurden. Auf diese sollten Sie auf jeden Fall verzichten.

Die Blüten sollten möglichst frisch geerntet werden. Idealerweise am Vormittag, wenn sich die Blüten gerade geöffnet haben. Die Blüten können Sie für mehrere Stunden in einer Schale mit kaltem Wasser aufbewahren. Verblühte Blumen verfehlen das Ziel und haben nur wenig Aroma.

Bei der Zubereitung der Blüten sollten Sie Stiele und grüne Kelchblätter entfernen. Bei Rosen, Chrysanthemen und Nelken sind nur die Blütenblätter essbar und die Stempel und Staubgefäße sollten auch entfernt werden.

Um Schmutz zu entfernen, die Blüten nicht unter fließendem Wasser reinigen, sondern in einer Schüssel kurz in kaltes Wasser tauchen.

Der Verwendung der Blüten sind keine Grenzen gesetzt. jeder kann und soll hier experimentieren. Hier ein paar Geschmacksrichtungen und ihre Verwendung in der Küche:

Kapuzinerkresse hat einen scharfen, pfeffrigen Geschmack. Gänseblümchen schmecken nussig. Dahlien und  Chrysanthemen eignen sich als Suppeneinlage. Zucchiniblüten lassen sich besonders gut ausbacken. Lavendel, Holunder und Jasmin können zur Zubereitung von Soßen verwenden. Rosen, Veilchen und Lavendel machen eine besonders gute Figur bei Süßspeisen. Probieren Sie mal eine Bowle für den Sommer mit Rosen- oder Veilchenblüten. Da haben Sie die Bewunderer auf Ihrer Seite.

Wer den Schwierigkeiten bei der Ernte oder Beschaffung aus dem Weg gehen und sicher sein will, welche Blüte wie verzehrbar ist, bestellt sich ein Sortiment  hier.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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