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Die Sprache der Fische

25.03.10 (Kurioses & Erstaunliches)

Um es gleich vorweg zu sagen: Die Schwimmblase der Fische, mit der sie „sprechen“, ist unabhänig vom menschlichen Kehlkopf entstanden. Die Hirnstrukturen, die das Kommunizieren mit Lauten ermöglicht, gibt es allerdings bereits seit 400 Millionen Jahren und haben einen gemeinsamen Ursprung.

Die Schwimmblase der Fische ist mit Muskeln umgeben, die durch Kontraktionen die Lautbildung steuern. Diese Muskeln gehören zu den am schnellsten reagierenden im gesamten Tierreich. Sie können bis zu 200 Mal in der Sekunde kontrahieren.

Fische geben Laute von sich, wenn es um Revierverteidigung und Paarung geht. Die Schwimmblase wird zur Lautbildung wie eine Trommel benutzt. Es gibt bei den Fischen auch andere Kommunikationsarten. Sie knirschen beispielsweise mit den Zähnen, knacken mit Flossengelenken oder pupsen einfach nur.

Sie sollten hin und wieder Ihr Aquarium bestaunen und den Fischen zuhören, denn auch Ihre Fische „sprechen„.

Quelle: Wikipedia