Amerikaner wirft mit Glühbirnen vom Zeltdach
23.09.08 (Aktuelles - Nachrichten)
Dass es auf dem Oktoberfest bunt zugeht, wissen wir alle. Jetzt hat ein 27-jähriger Amerikaner in der Nacht zum Dienstag etwas Neues erfunden. Glühbirnenwerfen vom Zeltdach. Zum neuen Sport wird sich Glühbirnenwerfen sicher nicht entwickeln, denn er wurde verhaftet und wird sich wegen Sachbeschädigung und versuchter Körperverletzung verantworten müssen.
1,7 Promille haben den Mann derart animiert, dass er mutig genug war, auf das Dach des Schottenhamel-Zeltes zu klettern. Die Wiesn-Polizei war angerückt und hatte ihn aufgefordert, das Dach zu verlassen. Der junge Mann sah sich in seiner Aktion gestört und dachte gar nicht daran, das Zeltdach hinunterzusteigen.
Im Gegenteil, er begann sich zu wehren und schraubte unzählige Glühbirnen aus der Dachbeleuchtung, um sie den Beamten auf die Mütze zu schleudern. Zum Glück hatte er Alkohol und kein Zielwasser getrunken, denn er traf niemanden. Als äußerst gefährliches Geschoss entpuppte sich allerdings ein Blech, das der Angetrunkene von der Ablufthaube gerissen hatte. Aber das Blech verfehlte ebenfalls sein Ziel.
Die Feuerwehr rückte an, um die Polizei zu unterstützen. Mit vereinten Kräften konnten sie den Ausgeflippten vom Dach befördern.
Der glühbirnenwerfende Amerikaner hat sich einen amüsanten Abend auf dem Oktoberfest gegönnt. Ob er heute auch so darüber denkt? Möglicherweise machen ihm nicht nur seine Verhaftung, sondern auch die Brandblasen an seinen Händen, die beim Rausschrauben von heißen Glühbirnen unvermeidlich sind, mächtig zu schaffen.
Quelle: tz-online.de
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