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    Wer klaut prominente Tote?

    20.11.08 (Aktuelles - Nachrichten)

    Kaum zu glauben, aber wahr. Prominente Tote werden geklaut.

    Das musste jetzt die Familie Flick erfahren. Friedrich Karl Flick, der am 5. Oktober 2006 in Auen am Wörthersee gestorben war und in Velden am Wörthersee in Österreich beerdigt wurde, gehörte zu den reichsten Männern Europas.

    Seine sterblichen Überreste mit samt dem 200 Kilogramm schweren Sarg wurden aus dem Familienmausoleum vom Friedhof von Velden gestohlen. Ein makaberes Delikt.

    Zu seinen Lebzeiten hatte Friedrich Karl Flick stets Angst um sich und seine Familie.
    Er befürchtete Entführung und Erpressung. Dass ihn dieses Schicksal nun gut zwei Jahre nach seinem Tod ereilt, damit hatte niemand gerechnet.

    Der Sarg wurde, wie die Polizei vermutet, bereits am letzten Wochenende aus dem Familiengrab gebracht. Es kommt nur eine Tätergruppe in Frage. Die schwere Granitplatte hätte kein Einzeltäter über dem Grabstein wegschieben können. Der Sarg, so wird rekonstruiert, muss auf einen LKW verladen worden sein, um ihn abzutransportieren.

    Am Mittwoch erst wurde der makabere Raub von einer Angestellten der Familie Flick entdeckt. Es befanden sich Kratz- und Schleifspuren an der Grabstätte.

    Die Polizei ist im Moment völlig ratlos. Bei einem Großeinsatz wurden ein Hubschrauber und Hundestaffeln eingesetzt, die allerdings keine verwertbaren Spuren entdeckten. Augenzeugen sind bisher nicht zu finden.

    Es wird vermutet, dass es um Erpressung geht, aber es gibt bisher keine Hinweise. Auch Lösegeldforderungen wurden nicht gestellt. Die Zwillinge (9) von Friedrich Karl Flick bekamen nach diesem Vorfall Personenschutz.

    Nun wird das Grab des Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider, der vor zirka sechs Wochen bei einem Autounfall getötet wurde, auf Anordnung der Behörden bewacht. Man will weitere Grabschändungen verhindern.

    Der Raub von prominenten Toten ist nicht ganz neu. Zwei Männer klauten im März 1978 die Leiche von Charly Chaplin, der auf dem Friedhof von Corsier-sur-Vevey über dem Genfer See beerdigt war. Hier ging es um Lösegeld und nach vielen Telefonaten konnten die Grabräuber dingfest gemacht werden. Charly Chaplins sterbliche Hülle wurde darauf nochmals beerdigt.

    Nach dem Tod seiner Witwe, wurde das Grab im Jahr 1991 zubetoniert.

    Quelle: n-tv.de

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