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Gedanken zu alternativer Heizung

17.02.15 (Katzenaugen, Kurioses & Erstaunliches)

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Gestern musste ich an die frische Luft, meinte mein Futterspender und schob mich durch die Tür in den tiefen Schnee. Grauselig, kann ich Ihnen sagen.

Vor unserem Nussbaum rekelten sich ein paar vorwitzige Pflanzen aus dem Schnee. Schneeglöckchen, raunte mir mein fast eingefrorenes Gehirn zu. Aber warum trauen die sich bei dieser Kälte, immerhin waren es vier Grad unter Null, aus der Erde?

Wissbegierig, wie ich nun mal bin, recherchierte ich nach meinem erzwungenen Winterspaziergang im Internet und stieß auf erstaunliche Erklärungen.

Diese Blumen, die aus Zwiebeln sprießen- wobei ich Zwiebeln nur als beißendes, stinkendes Etwas kenne – sind ein Wunder der Natur.
Die Schneeglöckchen produzieren nicht etwa Frostschutzmittel wie Schmetterlinge, sondern WÄRME. Bis zu neun Grad! Da kann sich kein Schnee halten und das Tauwasser bewässert diese Wärmeproduzenten.

Als ich mich nach meiner anstrengenden Nachforschung zum Schlummern auf meiner Decke kuschelte, kam mir im Halbschlaf eine revolutionäre Idee: Heizen mit Schneeglöckchen.

Pflastern Sie Ihr Laminat oder Ihren Teppich mit Schneeglöckchenzwiebeln und genießen Sie die Wärme!

Ok – vielleicht doch nicht so grandios. Da tun sich einige Probleme auf. Aber warten Sie ab, wir werden es erleben. In hundert Jahren kommt irgendeiner daher und macht aus meiner Idee DIE Revolution bei der Erzeugung von Biowärme durch – Schneeglöckchen.

Jetzt muss ich schlafen. Schön, dass meine Futterspender die Heizung auf Volldampf gestellt haben.

Wenn Sie Energie sparen, decken Sie sich schön zu, sonst haben Sie morgen einen Schnupfen.

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