Logo
  • Suche

  • Werbung



Die Lösung für unser Kohlendioxid-Problem?

16.07.08 (Aktuelles - Nachrichten)

Die unglaubliche Erfindung kommt aus Deutschland, aus dem Land Brandenburg. Der Erfinder und Unternehmer Torsten Sulz hat eine Möglichkeit gefunden, das schädliche Kohlendioxid vor der Freisetzung in die Atmosphäre einzufangen. Es wird gespeichert und wieder verwertet. Eine einsatzfähige Musteranlage steht im Forschungslabor in Gransee (Oberhavel).

Das Kohlendioxid aus Verbrennungsgasen wird in Wasser gespeichert, das über den freien Fall in eine Wirbelkammer kommt. Das Kohlendioxid wird mit geringem Überdruck eingeleitet. In einem geschlossenen Kreislauf kann bis zur Sättigung des Wassers immer neues Kohlendioxid zugeführt werden.

Die Anlage arbeitet fast geräuschlos. Die Wirbelkammer hat keine beweglichen Teile, braucht keine Extraenergie und muss nicht gewartet werden.

Nun denken Sie, wohin mit dem kohlendioxidhaltigen Wasser oder tritt das Kohlendioxid nicht wieder aus? Auch dafür gibt es fundierte Lösungen. Das wassergebundene Kohlendioxid tritt nicht wieder als Gas aus. Das Wasser erweist sich als unglaublich aufnahmefähig. Das angereicherte Wasser soll im landwirtschaftlichen Bereich eingesetzt werden. Sulz ist sicher, dass es den Düngereinsatz beeinflusst und übersäuerte Böden regeneriert. Sogar ein um 30 Prozent erhöhtes Wurzelwachstum konnte schon nachgewiesen werden.

Während einer langen Krankheit hatte Sulz viele Fakten zusammengetragen. Er fand heraus, dass es bereits Anfang des 20. Jahrhunderts Ansätze zur Lösung des Kohlendioxid-Problems gab. Er brachte parallel existierendes Wissen zusammen und hat experimentiert. Das Ergebnis der Sulzschen Arbeit ist als “EMG-International Papenburg”-Erfindung verfügbar.

Der Erfolg von Torsten Sulz wird von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus bestätigt. Der Bodenchemiker Dirk Freese und der Mikrobiologe Oliver Dilly begleiten das Projekt. Sein Freund Wolfgang Gesen, der Geschäftsführer der EMG-International, hat ihm moralisch zur Seite gestanden und dafür gesorgt, das er auf die Mitarbeit der Labore von Universitäten und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen zurück greifen konnte.

Ein Großeinsatz in Deutschland sieht Sulz mit Schwierigkeiten verbunden. Er wurde mit seiner bis zur Bundesregierung vorgetragenen Erfindung nicht zur Notiz genommen. Nun wird er eine Delegation aus den arabischen Emiraten empfangen und ihnen die Erfindung vorstellen. Die Geschäftsleute möchten die Technologie in Form eines Joint-Venture nach Abu Dhabi holen.

Quelle: www.MaerkischeAllgemeine.de vom 15. Juli 2008

Das könnte Sie auch interessieren!

Sohn kommt zu spät aus der Schule

Alleinflug des Bundesumweltministers

Methangas- ein Klimakiller

Apfelkuchen mit Decke-kein Problem

Mit Babyöl gegen Möhrenflecke

Was ist “Das Ei des Kolumbus”?

Kein Aquarium für Beamte

Brokkoli für die Abwehrkräfte

Kommentar schreiben

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>