Gelähmter Junge erlebt sein Weihnachtswunder
15.12.08 (Aktuelles - Nachrichten)
Einen „unglaublichen Krankheitsverlauf“ hat nach Berichten von Ärzten aus dem Landeskrankenhaus Graz ein völlig querschnittsgelähmter Junge hinter sich. Der Junge war vor zwei Monaten am Rückenmark operiert worden und trotz erfolgreicher Operation, sahen die Ärzte keine Hoffnung für den kleinen Patienten.
Plötzlich aber fand die Mutter des Siebenjährigen einen leeren Rollstuhl. Er war allein aufgestanden, auf den Balkon gegangen, um an der frischen Luft zu sein.
Eine Zyste im Rückenmark hatte Lähmungen bei dem Kind verursacht. Neurochirurgen entfernten diese Zyste erfolgreich, sahen aber keine Hoffnung, dass der Junge ein Leben ohne Rollstuhl führen könnte. Trotz großem Aufwand bei der Physiotherapie, war keine Besserung seit der komplikationslosen Operation eingetreten. Der Siebenjährige konnte lediglich sein rechtes Bein etwas bewegen.
Nun stand er zur Verwunderung aller auf dem Balkon. Der Neurochirurg Eder meint den Schlüssel dieser Sensation zu kennen. Nach seinen Angaben sei es bekannt, dass Kinder nach solchen operativen Eingriffen am Gehirn ein erheblich höheres
Regenerationsvermögen besitzen als Erwachsene. So wird es sich auch beim Rückenmark verhalten.
Trotzdem ist dieser Krankheitsverlauf für alle ein Wunder, schön so kurz vor Weihnachten für die Eltern und das Kind.
Es gibt sie doch, die Weihnachtswunder!
Quelle: rooster24.com
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