Scheidung tut weh und kostet ein langes Leben
10.11.08 (Aktuelles - Nachrichten)
Das Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels hat eine interessante Studie abgeschlossen.
Das Ergebnis ist nicht für jeden überraschend. Eine Ehescheidung kostet den geschiedenen Mann im Durchschnitt 9,3 Jahre seines Lebens, seine Ex muss sogar 9,8 Jahre früher sterben.
Die Studie hat eine Musterperson als Grundlage für ihre Forschung angenommen. Beide Partner sind im Alter von 50 Jahren, rauchen nicht, trinken nur mäßig Alkohol, haben Abitur, arbeiten in einem Angestelltenverhältnis und erfreuen sich guter Gesundheit. Den Frauen wurde die Geburt von ein oder zwei Kindern hinzugerechnet.
Frauen, die keine Kinder geboren haben, haben eine verkürzte Lebensdauer von 3,2 Jahren.
Im Vergleich zur Musterperson verringert Rauchen die Lebenserwartung bei Männern um 18,2 Jahre und bei Frauen sogar um 22 Jahre.
Auch der Alkohol bekommt Frauen schlechter als Männern, deren Lebenserwartung sich um 16,2 Jahre verringert. Frauen trifft der Tod den Forschern zufolge bereits 23,1 Jahre früher.
Selbst die Bildung, hat einen Einfluss auf ein längeres Leben. Bei geringerer Bildung reduziert sich die Lebenszeit der Männer um 7,2 und der Frauen um 9,1 Jahre.
Arbeitslosigkeit kostet den Frauen 12,6 Jahre und Männern sogar 14,3 Jahre ihres Lebens.
Ein Mann in Deutschland wurde im Jahr 2006 im Schnitt 77 Jahre und eine Frau 82,3 Jahre alt. Die Kluft zwischen den Lebenserwartungen von Mann und Frau hat sich in den letzten Jahren stark reduziert. Sie stieg bei den Männern schneller als bei den Frauen, erklärt das Max-Planck-Institut in Rostock.
Quelle: rhein-zeitung.de
Das könnte Sie auch interessieren!
Rattenfleisch ist teuerBegegnung Folge 2-Schluss
Jennifer Aniston wird heute 40
Bee-Gees-Hit aus den 70er Jahren rettet Leben
Islands Männer leben am längsten
Kontaktlinse heruntergefallen-was nun?
Ehemänner leben länger
Die Hiobsbotschaft – was steckt dahinter?

