Essen Sie Schinken-Imitat?
07.08.08 (Aktuelles - Nachrichten)
Schinken oder Schinken-Imitat, das ist hier die Frage. Wissen Sie, was Sie da auf Ihrem Brötchen hatten oder in Ihrem Mittagsgericht?
Schinken-Imitate sind auf dem Vormarsch. Sie sind preiswert, bestehen neben Fleisch aus viel Wasser, Bindemittel und Soja. Die Bestandteile können für Allergiker zum Problem werden, sagt die Verbraucherzentrale München. Gerade wer außerhalb Essen geht, kann betroffen sein.
Im Jahr 2007 hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ausländische Schinken-Ersatzprodukte getestet. 78 Prozent aller untersuchten Produkte wurden beanstandet. Sie waren unter anderem falsch gekennzeichnet.
Die Verbraucher können die Imitate bei genauerem Hinsehen von den qualitativ hochwertigen Schinken unterscheiden. Das Fleisch bei den Imitaten ist zum großen Teil fein zerkleinert und wird von einer schnittfesten, geleeartigen Masse umschlossen. Ein süßlicher Geschmack und ein gummiartiger Biss sind ebenfalls Hinweise auf ein Imitat.
Stößt der Verbraucher auf solch ein Imitat, sollte er es zurückweisen und die Lebensmittelüberwachung benachrichtigen, rät die Verbraucherzentrale.
Quelle: www.n-tv.de
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