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Drehbuch wurde zur Vorlage für einen Mord

04.11.08 (Aktuelles - Nachrichten)

Der 29-jährige kanadische Filmemacher Mark Twitchell hatte einen Mord geplant. Nicht einfach irgendeinen. Seiner lief nach seinem Drehbuch ab.

Den Ermittlungen zufolge hatte Twitchell ein Horror-Drehbuch geschrieben und den darin beschriebenen Mord in die Tat umgesetzt. Er lockte sein Opfer in die Garage, in der er seine Filme drehte. Dem Mann habe er erklärt, dort eine Frau treffen zu können, die er im Internet kennengelernt hatte. War natürlich alles Schwindel und der Mann fiel darauf herein.

Allerdings wurde in der Garage keine Leiche gefunden, aber jede Menge belastendes Material. Darunter auch das Drehbuch, in dem ein Mann unter fast identischen Umständen in den Tod geschickt wird. Das Opfer im Drehbuch wird mit Klebeband am Stuhl gefesselt, getötet und anschließend zerteilt.

Dass die Garage überhaupt gefunden wurde, daran ist Kommissar Zufall beteiligt. Das Opfer hatte die Wegbeschreibung aus dem Internet an einen Freund gemailt.

Zurzeit ist die Polizei auf der Suche nach einem Mann, der eine Woche vor dem Mord aus der Garage von Twitchell geflüchtet war. Den Ermittlern wurde von Augenzeugen berichtet, dass der Mann vor einem Verfolger floh, der eine Hockeymaske trug.

Der Filmemacher Mark Twitchell ist inzwischen verhaftet und wegen Mordes angeklagt.

Quelle: www.n-tv.de

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