Deutsche Stars, die Weltkarriere machten
03.07.08 (Aktuelles - Nachrichten)
Ein deutscher Star, der Weltkarriere machte, ist der Kaffee-Filter. Melitta Bentz, die Hausfrau aus Dresden, hat uns das Kaffeetrinken zum Genuss werden lassen. Sie erfand aus Ärger über die Kaffeekrümel in der Tasse den Melitta-Filter. Der ist inzwischen 100 Jahre alt geworden.
Das Telefon, 1859 erfunden, ist nicht mehr wegzudenken. Der Computer- seine Erfindung geht bereits auf das Jahr 1941! zurück. Wer hätte das gedacht?
Daimler- eine Name mit gutem Klang. Er baute 1886 die erste Motorkutsche, die “zu laut, zu schnell” und “zu gefährlich” war. Was ist heute daraus geworden?
Selbst die Straßenbahn ist ein Kind aus deutschen Landen. Werner von Siemens hatte lange mit geringem Interesse an seiner Erfindung zu kämpfen. Auch der Dynamo ist aus seiner Werkstatt.
Es war ein Deutscher, der die Levis erfand, Levi Strauss. Kaum zu glauben. Allerdings muss hier eingeräumt werden, dass er sie in Amerika erfand, nachdem seine Familie ausgewandert war. Die Hosen für die Goldgräbern wurden zur Goldgrube.
Stellen Sie sich vor, Sie wollen einen Regal befestigen. Schlagen Sie mit Hammer und Meißel ein Loch in die Wand, schieben Holzkeile ein, rühren Gips an, schmieren ihn ins Loch und warten auf das Aushärten? Harte Vorstellung. Sie nehmen dank einer deutschen Erfindung einen Bohrer und einen Dübel und mit dem passt es. Ruckzuck- hängt der Schrank. Der Herr Fischer war’s.
Robert Koch, seine Untersuchungen in der Bakteriologie waren bahnbrechend. Albert Einsteins Formel zur Relativitätstheorie ist den meisten bekannt. Aber wer versteht sie wirklich? Er hat sie entwickelt und die Wissenschaft braucht sie, um uns allen das Leben zu erleichtern. Damals konnte Einstein die Relativitätstheorie experimentell nicht beweisen, heute kann man das.
Wilhelm Conrad Röntgen hat mit der zufälligen Entdeckung seiner Strahlen die Medizin revolutioniert. Er erhielt den ersten Nobelpreis für Physik.
Selbst die Engländer sind heute von der deutschen Erfindung des Teebeutels überzeugt. Sie kaufen ihn sogar häufiger als lose Blätter. Der Dresdner Ingenieur Adolf Rambold hat 1929 aus reißfestem, hitzebeständigen, geschmacksneutralem Spezialpergamentpapier den Teebeutel entwickelt. Und er ist nicht mehr aus unserer Küche wegzudenken.
Was wäre ein Spiele- Abend ohne “Mensch, ärgere dich nicht“? Josef Friedrich Schmidt hat es für seine drei gelangweilten Söhne erfunden. Er fand begeisterte Spieler, aber nach der ersten Serienproduktion blieben die Käufer aus. Er verschenkte die erste Serie an Soldaten und die brachten das Spiel nach ihrer Heimkehr zum Erfolg.
Selbst die Currywurst ist eine Erfindung “Made in Germany”. Die Berlinerin Herta Heuwer hat das Rezept 1949 ausgeklügelt.
Nicht nur uns seit langen bekannte Dinge gehen auf deutsche Tüftler zurück. Kreative Köpfe gibt es auch heute. Rudolf Hell ist der Vater der Faxgeräte und der Scanner. 1971 gelang ihm damit der weltweite Durchbruch.
1997 wird das erste mikroprozessorgesteuerte Kniegelenk entwickelt. Ein Segen für die Patienten. Der Airbag, lebensrettend-Mercedes Benz gelang 1971 der technische Durchbruch. Die Reihe der Aufzählungen ließe sich fortsetzen.
Deutschen Forschern und Erfindern verdanken wir so manche Annehmlichkeit in unserem Leben.
Und wenn wir das nächste Mal das Licht einschalten, sollten wir darüber nachdenken, wie das funktionieren würde, wenn es weltweit keine Menschen gegeben hätte, die über sich und ihren Schatten sprangen, um ihre kreativen Gedanken zum Nutzen der Menschheit bis zum Ende zu spinnen.
Quelle und weitere Info: www. merkur-online.de
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