Spur zu den Holzklotz-Tätern
02.04.08 (Aktuelles - Nachrichten)
Bisher Unbekannte hatten am Ostersonntag einen Holzklotz auf ein heranfahrendes Auto von einer Autobahnbrücke geworfen. Dieser durchschlug die Windschutzscheibe auf der Beifahrerseite und erschlug die dort sitzende Mutter vor den Augen ihrer zwei Kinder und ihres Ehemannes. Die Familie war auf der Urlaubsrückreise.
Bisher konnte kein Täter ermittelt werden. Zurzeit gibt es eine heiße Spur, die zu einer Gruppe Jugendlichen führt. Die Polizei erstellte ein Phantombild, das umgehend veröffentlicht wurde. Es wird vermutet, dass die Jugendlichen zwischen 16 und 20 Jahren alt sind. Möglicherweise befindet sich unter ihnen ein Mädchen, da eine Person mit Pferdeschwanz beschrieben wurde. Einer der Jugendlichen ist deutlich größer als alle anderen und trug ein schief sitzendes Basecape.
Zahlreiche, neue Hinweise sind daraufhin aus der Bevölkerung eingegangen, die von der Mordkommission überprüft werden. Bei dem Holzklotz handelt es nicht, wie zuerst angenommen, um einen Hauklotz zum Spalten von Holz, sondern um ein aus einem Stamm herausgesägtes Stück.
Heute Abend wird der tragische Tod der zweifachen Mutter ein Thema bei „Aktenzeichen XY…ungelöst“ sein, um weitere, entscheidende Hinweise erhalten zu können.
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26.01.09 um 10:38
21.05.2008
Tatverdächtiger Holzklotz-Werfer verhaftet
Oldenburg (pol-ol) – Die Ermittlungen der Sonderkommission “Brücke” der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt / Ammerland und der Staatsanwaltschaft Oldenburg haben zur Verhaftung eines Tatverdächtigen geführt. Die 30-jährige männliche Person aus dem Ammerland ist dringend verdächtig, am Ostersonntagabend, den 23.03.2008, gegen 20.00 Uhr einen ca. 6 Kilogramm schweren Holzklotz von einer Autobahnbrücke zwischen dem Autobahnkreuz Oldenburg-Nord und der Anschlußstelle Oldenburg-Ohmstede geworfen zu haben. Der Holzklotz durchschlug auf der Beifahrerseite die Windschutzscheibe des Pkw einer vierköpfigen Familie und traf die 33-jähige Ehefrau und Mutter zweier Kinder, die noch am Unfallort ihren Verletzungen erlag.
Das Amtsgericht Oldenburg erließ am gestrigen Tage einen von der Staatsanwaltschaft Oldenburg beantragten Haftbefehl wegen Mordes und des vorsätzlichen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen den Tatverdächtigen. Die Haftgründe sind die Schwere der Tat und eine aufgrund der Strafandrohung bestehende Fluchtgefahr. Auch wurde der Tatverdächtige heute aufgrund des erlassenen Haftbefehls von Ermittlern der Soko Brücke verhaftet und dem Haftrichter vorgeführt. Anschließend wurde er der Untersuchungshaft zugeführt. Der Tatverdächtige hat inzwischen im Rahmen einer Vernehmung den Vorwurf eingeräumt.
Aus: Autobahn-Report – http://www.benzin-statt-diesel-getankt.de